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Stichwort: Goodman, Paul

Leseprobe in voller Länge aus dem
Lexikon der Gestalttherapie
von
Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa

Lebensdaten: Geboren 1911, gestorben 1972.

Biografie: Paul Goodman, jüdischer Abstammung, wurde 1911 in Greenwich Village, New York, geboren. Von den Eltern, von Beruf Schausteller, vernachlässigt, wuchs er unter der Sorge seiner Schwester Alice und verschiedener Tanten auf. Sein Bruder Percival (Jahrgang 1904) hatte sich früh selbstständig gemacht und in Paris an der »Ecole des Beaux Arts« studiert. Er wurde Architekt.

Paul musste sich sein Studium der Literatur und Philosophie, das er 1931 in Chicago begann, durch Jobben verdienen. Nebenbei eignete er sich autodidaktisch Deutsch und Griechisch an; Latein und Französisch hatte er bereits auf der Schule gelernt. In diese Zeit fallen seine ersten literarischen Arbeiten, die er teils in kleinen Avantgarde-Magazinen veröffentlichen konnte.

Nachdem Goodman mit der – unveröffentlichten – Arbeit »The Formal Analysis of Poems« [Die formale Analyse von Gedichten] und mündlichen Prüfungen u.a. über Erkenntnistheorie und Kants Ästhetik zum Ph.D. promoviert hatte und an der »University of Chicago« einen Lehrerposten antrat, schien seine Karriere festzustehen. Sein Thema war Shakespeare. Die Methode der Deutung war die sich auf Aristoteles stützende immanente (»formale«) Analyse der »Chicago School of Critics«, aus der Goodman entstammte.

Allerdings verlor Goodman seine Stelle 1940, weil er ein offenes Ausleben seiner Homosexualität sowohl als sein Recht als auch als pädagogisch sinnvoll proklamierte. Aus dem gleichen Grund musste er seine danach angetretene Tätigkeit an der »Manumit School« und am »Black Mountain College« aufgeben, beides renommierte »alternative« Institutionen. Zur selben Zeit wurde seine Kurzgeschichte »A Cerimonial« [Eine Zeremonie] (1940) gedruckt, die in literarischen Kreisen für Aufsehen sorgte. Susan Sonntag zählt Goodmans frühe Kurzgeschichten zur wichtigsten Prosa der nordamerikanischen Literatur.

Da ihm der Zugang zu den akademischen Institutionen versperrt war, lebte Goodman weiterhin von Gelegenheitsjobs und sein Einkommen lag nur knapp über dem Existenzminimum. Seine Bücher wurden von kleinen Verlagen, die keine Honorare zahlen konnten, in geringen Auflagen gedruckt. Obwohl er unter den Literaten ein Geheimtipp war, verkauften sich seine Bücher nur schlecht. 1941 erschien »Stop Light: 5 Dance Poems« [Rotlicht: 5 Tanzgedichte], fünf Bühnenstücke, für die er die Form des japanischen »Noh« benutzte. Das war während des Krieges – kurz nach Pearl Harbor – nicht sehr populär. Ein Jahr später, 1942, schrieb er »Don Juan, or: The Continuum of the Libido« [Don Juan, oder: Die Einheit der Libido].

Dieses ungewöhnliche, in keine literarische Gattung einzuordnende Buch wiesen alle Verleger auf Grund der offenen Behandlung der Sexualität zurück; es erschien vollständig erst nach Goodmans Tod. Indem er dieses »Museum der Libido« (so seine eigene Charakterisierung des Buches) schrieb, lehnte er die Anpassung an seinen Ruf als ein »Avantgarde-Phänomen« und den Kompromiss mit der Kulturindustrie radikal ab. Offenheit der Sprache empfand er als Voraussetzung für gute Literatur. Er gebrauchte sexuelle Themen jedoch nie als »unterhaltsame Provokation«, sondern im Rahmen einer kritischen Auseinandersetzung mit den »Fakten des Lebens«, die den Leser mit einbezog.

Aus den Elementen Literatur, akademische Bildung und Erfahrung als Deklassierter entwickelte sich bei Goodman ein Denken und ein Stil von bemerkenswerter Intensität. Schon die Kurzgeschichte »A Cerimonial« [Eine Zeremonie] (1940) und der Roman »The Grand Piano« [Der große Flügel] (1941) zeigten das Wesen von seiner Kritik: gegen die Institutionen und gegen die Unbekümmertheit der Menschen, die sich von Institutionen ein »übliches« Leben aufzwingen lassen.

»A Cerimonial« beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Werbesprache, ausgehend von einer gegen die Werbung gerichteten direkten Aktion. In »The Grand Piano« steht ein New Yorker Junge im Mittelpunkt des Geschehens, der sich um die Schulpflicht herumdrückt. Zentrale Aussage: »Die Stadt als Schule. Zurück zu Sokrates.«

Gegen Ende des Jahres 1944 sollte Goodman zum Kriegsdienst eingezogen werden. Seine strikte Weigerung brachte ihn in die Gefahr, ins Gefängnis zu kommen. (Er wurde dann aber doch ausgemustert.)

Die Frage, ob ein Revolutionär den Kriegsdienst in jedem Falle verweigern sollte, oder das »kleinere Übel« zu wählen habe, war unter den progressiven Literaten und radikalen Linken heftig umstritten. Bereits während des Krieges sah Goodman den deutschen Faschismus nicht als »Natur«-Katastrophe an, sondern als Folge auch der Vorkriegspolitik der Vereinigten Staaten. Der Mehrheit des amerikanischen Volkes war bis zum Kriegsausbruch dies zumindest vage bekannt. Die »Isolationisten« vermochten jedoch keine wirklichkeitsmächtige Politik zu entwickeln. Dieser Zusammenhang wurde im Krieg auch und gerade von den Linken vergessen, verdrängt und seine Benennung ausgegrenzt.

Gegen die Logik vom »kleineren Übel« lautete Goodmans Argumentation: Wenn es in einer konkreten Situation nur die Wahl zwischen einem »größeren« und einem »kleineren« Übel gäbe, hätten wir, die Bürger, politisch etwas falsch gemacht. Anstatt uns der Wahl zu unterwerfen, müssten wir den Fehler ausfindig machen und mit aller Kraft beseitigen. Auf den Weltkrieg bezogen hieß das für Goodman: Anstatt zwischen faschistischem Terror, demokratischem Imperialismus und totalitärem Stalinismus zu wählen und dabei – was immer man wählte – selbst zum Militaristen zu werden, forderte er nun erst recht zum konsequenten Pazifismus auf.

Diese Überlegung fand Verständnis bei den Anarchisten. Die literarischen Avantgarde-Blätter und die marxistischen Zeitschriften, die bis dahin einige seiner Arbeiten veröffentlicht hatten, strichen Goodman allerdings nun aus dem Programm.

Goodmans Selbst-Vergewisserungen über die Pflicht zur Kriegsdienstverweigerung, gegen die Idee der Koalition mit dem kleineren Übel und über die Umstände, unter denen man Gefängnisstrafen in Kauf nehmen muss, bildeten sein erstes weder literarisches noch literaturkritisches Werk, »The May Pamphlet« [Das Manifest vom Mai] (1945). In diese Zeit fallen auch eine Reihe von psychologisch-politischen Essays, in denen Goodman eine »linke« Freud-Deutung über Wilhelm Reich hinaus versuchte.

Nach dem Krieg betätigte sich Goodman weiter literarisch; aber er veröffentlichte daneben immer mehr politische, soziologische und psychologische Arbeiten. Persönlich befand er sich dabei in einer Sackgasse: Seine politischen Ansichten und sein bisexueller Lebensstil machten ihn zu einem Aussätzigen.

Die Wende in seinem Leben begann, als er 1947 Laura und Fritz Perls traf. Die beiden hatten Goodmans psychologisch-politischen Essays im südafrikanischen Exil gelesen und beschlossen, ihn an ihrem Projekt der Gründung einer neuen psychotherapeutischen Richtung zu beteiligen. Goodman arbeitete an dem Buch »Gestalt Therapy« mit, war Mitbegründer des »Institute for Gestalt Therapy« in New York und arbeitete einige Jahre als Gestalttherapeut mit Einzelnen und Gruppen. Zum ersten Mal verdiente er ein wenig mehr, als unbedingt zum Leben notwendig ist.

Gleichwohl nannte Goodman seine Tagebuchnotizen aus den Jahren 1955 bis 1960 »Five Years: thoughts during a useless time« [Fünf Jahre: Gedanken während einer nutzlosen Zeit]. Anerkennung blieb ihm versagt, seine literarische Kraft verebbte, politische Veränderungen erschienen als Utopie. Der Titel jedoch ist falsch. Goodmans Veröffentlichungen, seine Vorträge in kleinstem Kreise, seine Diskussionen, seine Unbeugsamkeit und sein schöpferisches Engagement – alles das war Teil der Vorbereitung auf das Aufbegehren der Jugend und vieler Bürger in den 1960er Jahren.

Seit 1957 hatte Goodman ein Manuskript mit dem Titel »Growing Up Absurd: The Problems of Youth in the Organized Society« [Absurdes Aufwachsen: Probleme der Jugend in der organisierten Gesellschaft] in der Schublade. Eine rasante soziologische Analyse der Schwierigkeiten, in einer perfekt sozialtechnisch organisierten Gesellschaft aufzuwachsen. Als das Buch 1960 endlich einen Verleger gefunden hatte, wurde es – unerwartet – zu einem Bestseller. Die rebellischen Jugendlichen merkten, dass hier nicht einer »über« sie schrieb, sondern in ihrem Namen. Und die anderen merkten, dass sie, wollten sie die Rebellion verstehen, hier und nur hier Aufschluss erhalten konnten.

Das »May Pamphlet« wurde 1962 unter dem Titel »Drawing the Line« [Grenzziehung] zusammen mit Aufsätzen zum Niedergang der Demokratie in der Zeit von Kennedys »demokratischem Faschismus« wieder aufgelegt. Es zeigte sich, dass es den Nagel auf den Kopf traf: Das war das Manifest der Jugendrebellion, nämlich die Aufforderung zur Verweigerung der sozialen Selbstvereinnahmungen, die die gesellschaftlichen Unterdrückungen hatte unsichtbar werden lassen; besonders zur Verweigerung der Zusammenarbeit mit allem, was mit Krieg zusammenhängt, sowie die Forderung nach Aufbau einer anderen, besseren Gesellschaft hier und jetzt.

Zehn Jahre lang war Goodman nun eine »Berühmtheit«, gefragt sowohl bei den Rebellen als auch beim Establishment. Er veröffentlichte Texte zu soziologischen, politischen und psychologischen Themen, hielt Vorträge, trat in Rundfunk und Fernsehen auf, demonstrierte quer durch die USA; er regte Bewegungen gegen das etablierte Schulsystem sowie zur Gründung staats-unabhängiger Alternativschulen an.

Seiner literarischen Neigung versagte Paul Goodman sich fast vollständig. Eine Ausnahme bildet ein Zyklus von Gedichten mit dem Titel »North Percy« (1968), den er in der Trauer um seinen tödlich verunglückten Sohn gedichtet hat. Der Zyklus gilt als eine der bewegendsten Elegien der neueren nordamerikanischen Literatur.

Ende der 1960er Jahre enttäuschte Goodman die Wendung der rebellischen Jugendlichen zum Leninismus. Eine zusammenfassende Analyse der amerikanischen Gesellschaft und der Jugendrebellion lieferte er in »New Reformation: Notes of a Neolithic Conservative« [Neue Reformation: Notizen eines Steinzeitkonservativen] (1970). Sein letztes Werk ist »Speaking and Language: Defence of Poetry« [Sprechen und Sprache: Verteidigung der Dichtkunst] (1971), in welchem er sich mit sprachwissenschaftlichen Theorien und deren politischen Dimensionen auseinandersetzte. Goodman bereitete selbst noch die Ausgabe seiner »Collected Poems« [Gesammelte Gedichte] vor und verfasste den philosophischen Essay »Finite Experience« [Abgeschlossene Erfahrung] als Begleittext zu der Sammlung seiner »Little Prayers« [Kleine Gedichte], starb aber vor dem Erscheinen am 2. August 1972 in New York.

Hauptwerke: The Empire City (Romantetralogie), 1942ff; The May Pamphlet, 1945; Communitas (zusammen mit Percival Goodman), 1947/60; Gestalttherapie (zusammen mit Frederick S. Perls und Ralph F. Hefferline), 1951; Growing Up Absurd, 1960; Compulsory Mis-education, 1964; New Reformation, 1970; Speaking and Language, 1971; Little Prayers & Finite Experience, 1972.

Bedeutung für die Gestalttherapie: Das sagte Paul Goodman in einem Interview kurz vor seinem Tod 1971 selbst:

»Glasgow: Ich bin sicher, dass eine Menge Leute, die deine neueren Arbeiten gelesen oder dich gehört haben, überrascht wären, wenn sie wüssten, dass du zusammen mit Fritz Perls ein umfangreiches Buch über Gestaltpsychologie geschrieben hast.

Paul: Zusammen?

Glasgow: Oder allein.

Paul: Nun, ich habe den größten Teil geschrieben. Fritz ist ein toller Kerl, aber keiner, der Bücher schreiben kann.

Glasgow: Wie tief bist du in die Gestalttherapie eingedrungen?

Paul: Ich habe zwölf Jahre als Therapeut gearbeitet, und zwar zwölf Stunden am Tag mit nur vier Patienten. Vor und nach den verabredeten Sitzungen lag jeweils eine freie Stunde, sodass die Patienten keine Gelegenheit hatten, zwei Minuten vor Ende der Sitzung die eigentlich wichtigen Themen zu benennen und dann nach Hause zu gehen.

Glasgow: Warum hast du aufgehört?

Paul: Wenn man Therapie wirklich ernst nimmt, bedeutet das eine enorme geistige Belastung. Man verausgabt sich permanent, konzentriert sich und ist aufmerksam. Und ich war einfach nicht glücklich genug, um soviel Energie aufbringen zu können. Gleichzeitig liegt darin eine enorme Befriedigung in dem Sinne, dass man seine Einsamkeit überwindet, weil man weiß, dass man mit wirklichen Menschen in Kontakt ist. Das ist eine wunderbare Erfahrung – wie das Versorgen eines Kindes. Du gibst dich selbst und erwartest keine Gegenleistung; aber irgendwie musst du natürlich auch deine Batterien wieder aufladen. Es war einfach zu hart für mich.[…]

Der Theorieteil von ›Gestalt Therapy‹, den ich komplett geschrieben habe, beinhaltet die Auffassung, dass ein Mensch an der Neurose festhalten muss, weil er in der Gegenwart bestimmte Schwierigkeiten hat. Das heißt, dass die Neurose die wahrscheinlich beste Art und Weise darstellt, mit den gegebenen Umständen zurechtzukommen.

Solange man nicht die gegebenen Umstände verändert, kann der Neurotiker sein absurdes Verhalten nicht aufgeben. Also befasst man sich systematisch mit den Verhältnissen und sucht nach einfachen Lösungen, die der Patient übersehen hat. Das ist viel interessanter, als den Patienten verändern zu wollen – weil die Neurotiker alle gleich sind. Es gibt ein halbes Dutzend verschiedener neurotischer Verhaltensweisen. Gesundheit hingegen ist einzigartig und vielfältig.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der wichtigste Moment in der Therapie dann gekommen ist, wenn der Patient von seinem eigenen eingespielten Verhalten so gelangweilt ist, dass er einfach damit aufhört. Dieses Gelangweiltsein kann man sich allerdings nur leisten, wenn man Alternativen kennt« (in: Anke und Erhard Doubrawa [Hg.], Erzählte Gestalttherapie, S. 73f).

Laura Perls: »Paul [Goodman] war ursprünglich als Lektor angeheuert worden, aber dann wurden seine Beiträge so gewichtig, besonders zum zweiten Teil, dass Paul zum Mitautor wurde. Ohne ihn gäbe es keine kohärente Theorie der Gestalttherapie« (in: ebd, S. 36).

Erving Polster: »Mit Paul kam ich zusammen, nachdem ich bereits bei Isadore [From] in Einzeltherapie war.

Paul war auf einfache und beglückende Weise verrückt. Er war eine Mischung aus Beglückendem und Verrücktem – für ihn war das ganz einfach. Er inspirierte mich. Er war unglaublich neugierig. Diese Neugier, das Interesse an dem Menschen, mit dem er arbeitete, war sehr viel stärker als sein Interesse an so etwas wie Heilung. Von dieser Neugier habe ich einiges mitgenommen. Und er war immer für einen guten Scherz zu haben. All diese Leute waren auf ihre Art humorvoll, aber Paul hatte eine besondere Beziehung zu Humor. Ich meine, Fritz erzählte Witze, aber Paul kostete sie aus. Er liebte die Köstlichkeit der Beziehung zwischen einer Erfahrung und einer anderen. Und er war gleichermaßen be- und entgeistert. Er lachte über einen Scherz, aber gleichzeitig spürte er auch die Bedingtheit der menschlichen Existenz darin. Er sah einen Scherz nicht bloß als Witz, sondern immer auch als Gedicht. Paul konnte nie verstehen, wie irgend jemand weniger tun konnte, als er.

Wysong: Arbeitete Goodman auch mit dem Buch [gemeint ist Perls, Hefferline, Goodman, Gestalttherapie, 1951] – wie Isadore?

Erving: Nein. Er war mehr ein Straßenphilosoph als ein Gestalttheoretiker. Mir fiel auf, dass die Leute in Cleveland von Pauls Workshops nie so angetan waren wie ich. Wenn Paul einen Workshop machte, kamen nie so viele Leute wie bei den anderen. Das änderte sich auch nicht, nachdem er »Growing Up Absurd« geschrieben hatte. Ein paar von uns waren ganz wild darauf, mit ihm zu arbeiten, aber seine Workshops waren nie so feierlich wie manche andere. Ich habe das nie verstanden. Goodman kreierte nicht dieses Spannungssystem wie Fritz oder Paul Weisz das taten. Er war ein Mann des Gesprächs, ein Geschichtenerzähler, der einen nur gelegentlich herausforderte. Er liebte es auch, Geschichten zu hören. Wenn jemand eine Geschichte erzählte und die anderen sich langweilten, war er doch fasziniert. Und er erzählte gerne selber Geschichten. Aber ich glaube, dass man heute in Begriffen von dichteren oder offeneren Abläufen denken muss« (ebd, S. 198f).

Literatur: Blankertz, Stefan, Gestalt begreifen: Ein Arbeitsbuch zur Theorie der Gestalttherapie, Wuppertal 2003; Doubrawa, Anke und Erhard (Hg.), Erzählte Gestalttherapie: Gespräche mit Gestalttherapeuten der ersten Stunde, Wuppertal 2003; Stoehr, Taylor, Here, Now, Next: Paul Goodman and the Origins of Gestalt Therapy, Cleveland 1994; Screckovic, Milan, Geschichte und Entwicklung der Gestalttherapie, in: ders. u.a. Handbuch der Gestalttherapie, Göttingen 2001.

Siehe auch: Anarchismus; Perls, Laura; Perls, Fritz; Shapiro, Elliott

© Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa, Lexikon der Gestalttherapie, Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2005

 

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Ausgabe 2 / 2007

 
bullet Geleitwort des Herausgebers der "Gestaltkritik"
 
bullet Bernd Bocian: Fritz Perls in Berlin 1893 - 1933 (Buchvorstellung)
 
bullet Bernd Bocian: Fritz Perls' Erfahrungen als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg
 
bullet Hunter Beaumont: Gestalttherapie ist mehr als Fritz Perls
 
bullet Daniel Rosenblatt: Radio-Interview 2007
 
bullet Daniel Rosenblatt: Gestalttherapie und Homosexualität
 
bullet Erving Polster: Interview 2006
 
bullet Erving Polster: Kommunale Encounterarbeit
 
bullet Der erste Test auf der Grundlage der Gestalttherapie: Der "Gestalttypen-Indikator GTI" (Hier können Sie den GTI kennenlernen und selbst ausprobieren!)

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bullet Hans-Peter Arnold: Strategieentwicklung mit dem Gestaltansatz (Interview)
bullet Hans-Peter Arnold u.a.: Gestaltintegrierte Strategieentwicklung GIS. Den Gestaltansatz für Coaching-Prozesse verfügbar machen
bullet Hannelore Bauer: Wie die Seele im Körper wohnt: Körperprozesse in der gestalttherapeutischen Arbeit
bullet Hunter Beaumont: Die Erlösung der Väter
bullet Hunter Beaumont: Gestalttherapie und die Seele (Interview Teil I)
bullet Hunter Beaumont: Bert Hellingers Systemische Therapie und die Gestalttherapie (Interview Teil II)
bullet Hunter Beaumont: Trancephänomene in der Gestalttherapie
bullet Arnold Beisser: Gestalttherapie und das Paradox der Veränderung
bullet Arnold Beisser: Fritz Perls - Lehrer, Kollege, Freund
bullet Stefan Blankertz: Gestalttherapeutische Diagnostik in Beratung, Therapie und Coaching. Mit dem neuen "Gestalttypen-Indikator" (GTI)
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bullet Stefan Blankertz: Wenn der Chef das Problem ist. Ein Ratgeber
bulletStefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Fritz Perls, Laura Perls und Paul Goodman: Die Begründer der Gestalttherapie
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Und ... was ist nun eigentlich Gestalttherapie. Ein Essay
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Gestalttherapeutische Intervention
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Jan Christiaan Smuts und der Holismus
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Das Lexikon der Gestalttherapie
bulletBernd Bocian: Die Suche nach Gefühlswahrheit: Fritz Perls' Theatererfahrungen
bullet Bernd Bocian: Der Gestaltgedanke. Fritz Perls in Frankfurt am Main  
bullet Werner Bock: Arnold Beisser und das Paradox der Veränderung in der Gestalttherapie
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bullet Stephen Perls: Meine Eltern, die Gestalttherapeuten
bullet Erving und Miriam Polster: Das Herz der Gestalttherapie (Interview)
bullet Erving und Miriam Polster: Gestalttherapie. Theorie und Praxis
bullet Erving und Miriam Polster: Das Herz der Gestalttherapie (Buch)
bullet Erving und Miriam Polster: Gestalttherapie - Therapie ohne Widerstand
bullet Erving und Miriam Polster: Die dialogische Dimension der Gestalttherapie (Interview)
bullet Erving Polster: Die Verwandlung des Gewöhnlichen in das Bemerkenswerte (Interview)
bullet Erving Polster: Die therapeutische Kraft der Aufmerksamkeit
bullet Erving Polster: Sinnliche Wahrnehmung in der Psychotherapie
bullet Erving Polster: Was macht Psychotherapie erfolgreich?
bullet Erving Polster: Technik und Erfahrung in der Gestalttherapie
bullet Erving Polster: Neure Entwicklungen in der Gestalttherapie (1967)
bullet Miriam Polster: Die Sprache der Erfahrung
bullet Miriam Polster: Was es wert ist, getan zu werden (Interview)
bullet Miriam Polster: Jenseit der Einzeltherapie
bullet Miriam Polster: Was gibt's Neues in der Gestalttherapie?
bullet Miriam Polster: Das Jahr der Frau
bullet Daniel Rosenblatt: Eine Gestaltgruppe mit schwulen Männern (Teil 1)
bullet Daniel Rosenblatt: Eine Gestaltgruppe mit schwulen Männern (Teil 2)
bullet Daniel Rosenblatt: Schattenarbeit - Aus der Praxis der Gestalttherapie (Teil 1)
bullet Daniel Rosenblatt: Schattenarbeit - Aus der Praxis der Gestalttherapie (Teil 2)
bullet Daniel Rosenblatt: Gestalttherapie und Homosexualität
bullet Daniel Rosenblatt: Gestalttherapie mit AIDS-Patienten
bullet Daniel Rosenblatt: Gegen Neo-Gestalt - Kritische Reflexion heutiger Gestalttherapie
bullet Daniel Rosenblatt: Erinnerungen an den Gestalttherapeuten Isadore From
bullet Daniel Rosenblatt, Erhard Doubrawa und Stefan Blankertz: Gestalt Basics. Zwei Einführungen in die Gestalttherapie in einem Band
bullet Kristine Schneider: Gong und Gestalttherapie
bullet Kristine Schneider: Irrwege der kreativen Anpassung
bullet Kristine Schneider: Selbstboykott und persönliches Wachstum
bullet Kristine Schneider: Erinnerungen an Laura Perls, die Mitbegründerin der Gestalttherapie
bullet Kristine Schneider: Willkommen Widerstand. Ein Konzept und sein Verständnis in der Gestalttherapie
bullet Heidi Schoeller: Ästhetik und Anmut in der gestalttherapeutischen Arbeit
bullet Heidi Schoeller: Die gestalttherapeutische Haltung und die Begegnung mit dem Bösen
bullet Heidi Schoeller: Mut zu dem, was ist. Ein Werkstattbericht
bullet Heidi Schoeller: Vom Vertrauen in den therapeutischen Prozess
bullet Heidi Schoeller: Eine kleine Reise in die Gleichzeitigkeit
bullet Stephen Schoen: Die Nähe zum Tod macht großzügig. Ein Therapeut als Helfer im Hospiz (Buchvorstellung)
bullet Stephen Schoen: Ent-bindung. Das spirituelle Vermächtnis von Erving und Miriam Polster
bullet Stephen Schoen: Gestalttherapie - Ein Credo in zwei Teilen
bullet Stephen Schoen: Der Vogel singt wieder. Ein Beitrag zu Gestalttherapie und Spiritualität
bullet Stephen Schoen: Greenacres. Ein Therapieroman
bullet Stephen Schoen: Psychotherapie als heiliger Grund
bullet Stephen Schoen: Gestalttherapie und buddhistische Nicht-Anbindung. Ein Vortrag
bullet Elliott Shapiro: Gestalttherapie und Gesellschaft (Interview) 
bullet James S. Simkin: Solange, der Therapeut weiß, was er tut (Interview)
bullet Susan Sontag: Über Paul Goodman. Ein Essay
bullet Inga Schumann-Sorge: Weibliche Gestalttherapie
bullet Frank-M. Staemmler: Entdeckungen. Was man in einer Gestalttherapie lernen kann
bullet Frank-M. Staemmler: Zur gestalttherapeutischen Haltung
bulletFrank-M. Steammler u.a.: Gestalt-Kritik in der Praxis. Forschungsprojekt
bullet Frank-M. Staemmler: Zum Verständnis regressiver Prozesse in der Gestalttherapie
bullet Katharina Stahlmann: Gestalttherapie und Anarchie
bullet Steuertipp für Gestalttherapeuten: Zur Umsatzsteuerproblematik
bullet Barry Stevens: Don't push the river. Gestalttherapie an ihren Wurzeln
bullet Barry Stevens: Wie der Kreislauf des Blutes. Gestalt-Körperarbeit
bullet Barry Stevens: Gewahrsein als Grundlage der Gestalttherapeutischen Haltung
bullet Barry Stevens und Carl R. Rogers: Von Mensch zu Mensch. Möglichkeiten, sich und anderen zu begegnen
bullet Shanti R. Strauch: Die Entfaltung des liebenden Klarblicks
bullet Bärbel Wardetzki: Bulimie - der Hunger nach Anerkennung
bullet Bärbel Wardetzki: Iß doch endlich mal normal! Bulimie und ihre Therapie
bullet Bärbel Wardetzki: Kränkungen - verletzte Gefühle
bullet Bärbel Wardetzki: Kränkungen am Arbeitsplatz
bulletGordon Wheeler: Jenseits des Individualismus: Für ein neues Verständnis von Selbst, Beziehung und Erfahrung (Buchvorstellung)
bullet Gary Yontef: Zum Aspekt der Beziehung in Theorie und Praxis der Gestalttherapie
bullet Gary Yontef: Beziehungen u. Selbstwertgefühl in der Gestalt-Ausbildung (Teil I)
bullet Gary Yontef: Beziehungen u. Selbstwertgefühl in der Gestalt-Ausbildung (Teil II)
bullet Joseph C. Zinker: Gestalttherapie - Entwicklung phänomenologischer Sinnesschärfe (Interview)

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Bücher zur Gestalttherapie

Edition des Gestalt-Instituts Köln / GIK Bildungswerkstatt

Wir liefern sie Ihnen gerne auf Rechung - natürlich versandkostenfrei!

Neuerscheinungen:

bulletBernd Bocian: Fritz Perls in Berlin 1893 - 1933. Expressionismus - Psychoanalyse - Judentum
bulletCornelia Muth: Heilende Chassidische Geschichten. Martin Buber für Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten (Herbst 2007)
bulletDaniel Rosenblatt: Gestalttherapie für alle Fälle (Herbst 2007)

Einführungen:

bulletErhard Doubrawa / Stefan Blankertz: Einladung zur Gestalttherapie. Eine leicht verständliche Einführung in die Gestalttherapie
bulletErhard Doubrawa: Die Seele berühren. Erzählte Gestalttherapie

Klassiker:

bulletFrederick S. Perls: Was ist Gestalttherapie? Hrsg. von Anke u. Erhard Doubrawa
bulletLaura Perls: Meine Wildnis ist die Seele des Anderen. Der Weg zur Gestalttherapie
bulletErving und Miriam Polster: Gestalttherapie. Theorie und Praxis der integrativen Gestalttherapie
bulletErving und Miriam Polster: Das Herz der Gestalttherapie. Beiträge aus vier Jahrzehnten
bulletBarry Stevens: Don't push the river. Gestalttherapie an ihren Wurzeln
bulletBarry Stevens/Carl R. Roger: Von Mensch zu Mensch. Möglichkeiten, sich und anderen zu begegnen
bulletGeorge Dennison: Gestaltpädagogik in Aktion. Ein Praxisbericht
bulletJames S. Simkin: Gestalttherapie. Minilektionen für Einzelne und Gruppen
bulletAnke und Erhard Doubrawa (Hrsg.): Erzählte Geschichte der Gestalttherapie. Gespräche mit Gestalttherapeuten der ersten Stunde

Unsere Gestalt-Bibliothek:

bulletArnold R. Beisser: Wozu brauche ich Flügel? Ein Gestalttherapeut betrachtet sein Leben als Gelähmter
bulletJudith R. Brown: Zwei in einem Sieb. Märchen als Wegweiser für Paare
bulletStephen Schoen: Wenn Sonne und Mond Zweifel hätten. Gestalttherapie als spirituelle Suche
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bulletStephen Schoen: Greenacres. Ein Therapieroman
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bulletStefan Blankertz: Die Therapie der Gesellschaft. Perspektiven zur Jahrtausendwende

Arbeitsbücher:

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Heilende Texte:

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Gestalttherapie - Training - Publikation
Staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung
Rurstr. 9 / Eingang Heimbacher Str.
D-50937 Köln (Nähe Uniklinik)
Tel. 0221 - 416163 (di.mi.do. 13.oo - 15.oo Uhr), Fax. 0221 - 447652

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Gestalttherapie
Aus- und Weiterbildungen, Gruppen, Workshops und Bildungsurlaub für Menschen, die sich persönlich und professionell weiterentwickeln wollen

Beratung
in allen Fragen der Gestalttherapie (Einzel, Paar, Supervision, Coaching etc.)
Neu: Gestalt-Ambulanz

"Gestaltkritik"
die Gestalttherapie-Zeitschrift mit Programm

Bücher zur Gestalttherapie
für interessierte "Einsteiger" ebenso, wie Lehrbücher für professionelle "Aufsteiger"


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Gerne senden wir Ihnen die neue Ausgabe unserer Zeitschrift "Gestaltkritik" (mit Programm und weiteren Informationen):

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Lexikon der Gestalttherapie (Cover) Lexikon der Gestalttherapie
Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa

Das »Lexikon der Gestalttherapie« beschreibt in übersichtlicher und leicht zugänglicher Form die gestalttherapeutischen Fachbegriffe (u.a. Aggression, Deflektion, Introjektion, Konfluenz, Kontakt, Projektion, Retroflektion, Selbst).

Es stellt die Ideen und das Leben der Begründer (Fritz Perls, Laura Perls und Paul Goodman) sowie die Weiterentwicklung der Gestalttherapie bis heute dar. Außerdem beleuchtet es die vielfältigen Wurzeln der Gestalttherapie wie Gestaltpsychologie, Psychoanalyse, Phänomenologie, Existentialismus, Holismus, Sigmund Freud, Wilhelm Reich, Martin Buber usw.

Dieses Lexikon ist die erste lexikalisch-systematische Aufarbeitung der Gestalttherapie und ein unverzichtbares Hilfsmittel für jeden, der sich mit den Erkenntnissen dieses Therapieansatzes beschäftigen möchte.

Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt, 2005

347 Seiten, Paperback, Format: A5, 19.90 Euro

Wir senden Ihnen dieses Buch gerne auf Rechnung - natürlich versandkostenfrei!

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