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Stichwort: Phänomenologie

Leseprobe in voller Länge aus dem
Lexikon der Gestalttherapie
von
Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa

Von Edmund Husserl (1859-1938) um 1900 begründete Schule der Philosophie. Das griechische Wort »phainomenon« bedeutet »das Erscheinende«; »Phänomenologie« heißt demnach in etwa »Erscheinungslehre« oder »Lehre von den Erscheinungen«.

Unter »Phänomenologie« ist nicht zu verstehen, einfach die Dinge als Erscheinungen zu beschreiben. Vielmehr ist »Phänomenologie« ein erkenntnistheoretisches Programm (gewissermaßen eine Radikalisierung von Immanuel Kants »Kritik der reinen Vernunft«): Wir können alles das bezweifeln, was wir als »objektive« Dinge bezeichnen. Schließlich können uns unsere Sinne täuschen. Von den meisten Dingen allerdings wissen wir sogar nur vermittelt durch das, was andere sagen; und auch sie können sich irren oder sogar lügen. Von absoluter und unbezweifelbarer Sicherheit ist dagegen, dass wir wahrnehmen.

Ein Beispiel ist der von zwei Zeugen beobachtete Autounfall. Beide berichten einen anderen Hergang. Man kann also durchaus bezweifeln, wenn einer der Zeugen am Ende seines Berichtes sagt: »Dies ist passiert.« Nicht bezweifeln können wir, dass er etwas wahrgenommen hat. Sofern er nicht lügt, also uns etwas anderes sagt, als was er wahrgenommen hat, ist es als Wahrnehmung auch dann wahr, wenn es nicht mit dem objektiven Hergang übereinstimmt. Wobei es sein kann, dass wir über den objektiven Hergang gar nichts wissen oder wissen können. Die Phänomenologie nimmt den Begriff »Wahrnehmung« ernst: Wahr ist, was wir für wahr »nehmen«.

Allerdings folgt für Husserl aus diesem Gedanken kein Subjektivismus oder Relativismus, nach dem jeder seine eigene Wahrheit oder Welt bauen würde. Vielmehr stammt von Husserl die Aufforderung »zu den Sachen selbst!«. (Das wurde später von Martin Heidegger in seiner Version des Existenzialismus aufgenommen und als »Fundamentalontologie« – grundlegende Lehre vom Sein – bezeichnet.)

Der Übergang von der Wahrnehmung zur Erkenntnis wird dadurch gekennzeichnet, dass immer »etwas« wahrgenommen wird. Das, was wahrgenommen wird, wird nicht beliebig fantasiert (oder, wenn man so will, projiziert).

Damit die Wahrnehmung zur Erkenntnis werden kann, bedarf es des Bewusstseins, dessen wichtigste Eigenschaft nach Husserl darin besteht, eine Richtung oder Absicht zu haben (»Intention«). Durch die Absicht wird aus der Masse all dessen, was wahrgenommen werden kann, das »eingeklammert«, was von Interesse ist. Der Rest wird als Hintergrund »ausgeklammert«. All das, was wahrgenommen werden kann, ist der »Hintergrund« oder »Horizont«. An diese Konzeption konnte dann die Gestaltpsychologie mit dem Figur/Grund-Prozess wenig später nahtlos anschließen.

Der Weg von der Wahrnehmung zur Erkenntnis vollzieht sich nach Husserl durch die »phänomenologische Reduktion.« Gemeint ist ein Zurückgehen auf das unmittelbar Erleb- bzw. Wahrnehmbare. Von Vorurteilen, Ideen, Konzeptionen, Vergleichen, Bewertungen, Hypothesen usw. soll möglichst vollständig abgesehen werden. Dabei ist es wesentlich, dass sich das Bewustsein sich selbst zuwendet, um festzustellen, was es im Bewusstsein hat und wie es dies im Bewusstsein hat. Dieses phänomenologische Bewusstsein kann durchaus mit dem (gestalt-) therapeutischen Begriff des Gewahrseins übersetzt werden.

Die Phänomenologie hat geistesgeschichtlich besonders auf den französischen Existenzialismus gewirkt und lebt noch heute in den Theorien der »Postmoderne« fort.

In der (Gestalt-)Therapie taucht die phänomenologische Reduktion als Aufforderung auf, das Erlebte ohne Bewertung oder Interpretation zu beschreiben.

Bedeutung für die Gestalttherapie: Die Gestalttherapie hat aus dem erkenntnistheoretischen Programm der Phänomenologie ein psychotherapeutisches Programm gemacht, das auch dann noch gültig bleibt, wenn man die Phänomenologie als Erkenntnistheorie nicht als das letzte Wort ansieht: Der Weg, den die Gestalttherapie vorschlägt, besteht darin, sich mit dem Wie des Berichtes zu beschäftigen, nicht so sehr mit dem Was.

Das »phänomenologische Vorgehen« in der Therapie beinhaltet, dass dem genauen Beschreiben der Erscheinungen, der Phänomene, der »Oberfläche«, des Sicht- und Fühlbaren der Vorrang gegenüber Erklärungen, Deutungen, Interpretationen, Hypothesen über Ursachen usw. eingeräumt wird.

Fritz Perls: »Entwickeln Sie die Fähigkeit, Fakten zu würdigen, anstatt sie zu werten. […]

Das neurotische Symptom ist immer ein Zeichen dafür, dass das biologische Selbst Aufmerksamkeit fordert. Es zeigt an, dass Sie (im Sinne Bergsons) die Intuition verloren haben – den Kontakt zwischen Ihrem bewussten und Ihrem spontanen Selbst. Um diesen Kontakt wiederherzustellen, müssen Sie zu allererst aufhören, irrelevante Fragen zu stellen wie das ewige ›Warum?‹ und sie durch relevante Fragen zu ersetzen: ›Wie?‹, ›Wann?‹, ›Wo?‹ und ›Wozu?‹. Anstatt Ursachen und Erklärungen zu produzieren, die richtig sein können oder auch nicht, müssen Sie Tatsachen feststellen. Durch den vollen Kontakt mit einem neurotischen Symptom wird es Ihnen möglich, es aufzulösen« (Fritz Perls, Das Ich, der Hunger und die Aggression, 1944, S. 232/275).

Daniel Rosenblatt: »Ich möchte über etwas sprechen, das nicht eigentlich ein Konzept ist, sondern eher einen Hintergrund abgibt, nämlich die Phänomenologie, die eine der Grundlagen der Gestalttherapie darstellt.

Für mich ist es fundamental wichtig, dass jede Person ihre eigene Erfahrung hat. Dies ist grundlegend anders als das Freudsche Konzept der Entwicklungsphasen, das besagt, das man spezifische Phasen durchmachen muss. Die Gestalttherapie geht davon aus, dass es weder Phasen gibt, die man durchlaufen muss, noch Arten, wie man etwas erfahren muss. Wenn man herausfinden will, was die individuelle Erfahrung des Patienten ist, so ist dieser Ausgangspunkt in Bezug auf die Arbeit wichtiger als alles andere. Man geht dann bei der Arbeit von der Voraussetzung aus: ›Ich will wissen, wer du bist, was für Erfahrungen du machst und wie du die Welt erlebst.‹

Um auf die Frage nach der diagnostischen Begrifflichkeit zurückzukommen, so ist bei einem phänomenologischen Ansatz ein solcher Begriffsapparat nicht nötig. Man steht daneben und fragt: ›Ich möchte deine Erfahrung kennen lernen; Ich möchte lernen, ich möchte herausfinden, ich möchte sehen, ob ich deine Erfahrung verstehen kann oder ein Teil deiner Erfahrung werden kann; ich möchte es selbst erfahren.‹ Ich weiß, dass das nicht unbedingt ein Teil des Kanons innerhalb der klinischen Psychologie ist, aber das ist meine Sicht der Dinge« (Daniel Rosenblatt, Ins eigene Fleisch beißen, 1987, in: Doubrawa [Hg.], Erzählte Gestalttherapie, S. 177f).

Wilson van Dusen: »Die Wissenschaft findet das Allgemeine im Unterschiedlichen. Die Phänomenologie findet das Unterschiedliche im Allgemeinen« (Die natürliche Tiefe im Menschen, in: Rogers/Stevens, Von Mensch zu Mensch, 1967, Wuppertal 2001, S. 218).

Erving Polster: »In der Gestalttherapie wird das Selbst-Gewahrsein durch Techniken gefördert, die eine phänomenologische Beschreibung der Selbst-Erfahrung verlangen. Man muss nach innen blicken, und das bedeutet: man darf nicht dabei stehenbleiben, das Leben als eine Selbstverständlichkeit zu verstehen. Dieser Blick umfasst den Atemvorgang, die Spannung der Schließmuskulatur, das Gewahrsein der Bewegung – eine unendliche Zahl feinster Details, von kleinen, körperlichen bis hin zu größeren, komplexeren Aspekten wie Erwartungen, Ängsten, Erregung, Erleichterung etc.

Bei der Wahrnehmung all dessen geht es darum wiederzuentdecken, dass die eigene Existenz auf konkreten Erfahrungen beruht und nicht auf logischen Schlussfolgerungen wie etwa ›Natürlich atme ich, sonst wäre ich ja nicht mehr am Leben‹« (Zeitgemäße Psychotherapie, 1966, in: Erving und Miriam Polster, Das Herz der Gestalttherapie, S. 54)

Gary Yontef: »Wenn man [z.B.] annimmt, dass die Mutter oder der Vater gestört sind, weil das Kind gestört ist, wird man manchmal Recht haben. Manchmal wird man nicht recht haben. Die Annahme tritt, selbst wenn sie richtig ist, immer der Erforschung der Beziehung und der Entwicklung in den Weg.

Man kann keine klare phänomenologische Erforschung betreiben, wenn man der Situation ein festes Bild überstülpt, selbst wenn es ein relativ richtiges Bild ist« (Gespräch in: Robert L. Harmann [Hg.], Werkstattgespräche Gestalttherapie: Mit Gestalttherapeuten im Gespräch, Wuppertal 1990, S. 88).

Literatur: Einen guten Überblick über das erkenntnistheoretische phänomenologische Programm gibt: Teresia Benedicta a Cruce OCD [Edith Stein], Einführung in die Philosophie, 1932, Freiburg 1991.

Siehe auch: Bewusstsein; Gewahrsein; Existenzialismus; Gestaltpsychologie; Interpretation; Introjektion; Kant, Immanuel; Perls, Fritz; Projektion; Wahrnehmung; Wirklichkeit

© Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa, Lexikon der Gestalttherapie, Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2005

 

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Bitte beachten Sie auch die folgenden Links zur Gestalttherapie:
bulletGestaltkritik. Die Zeitschrift für Gestalttherapie (alle Beiträge in voller Länge online)
bulletEdition GIK. Bücher zur Gestalttherapie (umfangreiche Leseproben online)
bulletGestalttherapie-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt (Gestalttherapie: Workshops, Gruppen, Aus- und Weiterbildung, Bildungsurlaub, Beratung, Supervision, ...)

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Gestaltkritik
Die Zeitschrift für Gestalttherapie

Gestaltkritik online: ISSN 1615-1712

 

Ausgabe 2 / 2007

 
bullet Geleitwort des Herausgebers der "Gestaltkritik"
 
bullet Bernd Bocian: Fritz Perls in Berlin 1893 - 1933 (Buchvorstellung)
 
bullet Bernd Bocian: Fritz Perls' Erfahrungen als Frontsoldat im Ersten Weltkrieg
 
bullet Hunter Beaumont: Gestalttherapie ist mehr als Fritz Perls
 
bullet Daniel Rosenblatt: Radio-Interview 2007
 
bullet Daniel Rosenblatt: Gestalttherapie und Homosexualität
 
bullet Erving Polster: Interview 2006
 
bullet Erving Polster: Kommunale Encounterarbeit
 
bullet Der erste Test auf der Grundlage der Gestalttherapie: Der "Gestalttypen-Indikator GTI" (Hier können Sie den GTI kennenlernen und selbst ausprobieren!)

Aus dem Archiv der Gestaltkritik

Unter diesem Link können Sie die zahlreichen Online-Artikel der Zeitschrift "Gestaltkritik" nach Stichworten durchsuchen.

bullet Hans-Peter Arnold: Strategieentwicklung mit dem Gestaltansatz (Interview)
bullet Hans-Peter Arnold u.a.: Gestaltintegrierte Strategieentwicklung GIS. Den Gestaltansatz für Coaching-Prozesse verfügbar machen
bullet Hannelore Bauer: Wie die Seele im Körper wohnt: Körperprozesse in der gestalttherapeutischen Arbeit
bullet Hunter Beaumont: Die Erlösung der Väter
bullet Hunter Beaumont: Gestalttherapie und die Seele (Interview Teil I)
bullet Hunter Beaumont: Bert Hellingers Systemische Therapie und die Gestalttherapie (Interview Teil II)
bullet Hunter Beaumont: Trancephänomene in der Gestalttherapie
bullet Arnold Beisser: Gestalttherapie und das Paradox der Veränderung
bullet Arnold Beisser: Fritz Perls - Lehrer, Kollege, Freund
bullet Stefan Blankertz: Gestalttherapeutische Diagnostik in Beratung, Therapie und Coaching. Mit dem neuen "Gestalttypen-Indikator" (GTI)
bullet Stefan Blankertz: Goodman und Perls in eine Front
bullet Stefan Blankertz: Gibt es eine Gestaltpädagogik?
bullet Stefan Blankertz: Gestaltpädagogik, Schule und Freiheit
bullet Stefan Blankertz: Die Therapie der Gesellschaft
bullet Stefan Blankertz: Gestalttherapeut - Beruf oder Rolle
bullet Stefan Blankertz: Wie peinlich ist doch das Schöne. Ästhetisches Empfinden in der neurotischen Gesellschaft
bullet Stefan Blankertz: Wenn der Chef das Problem ist. Ein Ratgeber
bulletStefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Fritz Perls, Laura Perls und Paul Goodman: Die Begründer der Gestalttherapie
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Und ... was ist nun eigentlich Gestalttherapie. Ein Essay
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Gestalttherapeutische Intervention
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Jan Christiaan Smuts und der Holismus
bullet Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa: Das Lexikon der Gestalttherapie
bulletBernd Bocian: Die Suche nach Gefühlswahrheit: Fritz Perls' Theatererfahrungen
bullet Bernd Bocian: Der Gestaltgedanke. Fritz Perls in Frankfurt am Main  
bullet Werner Bock: Arnold Beisser und das Paradox der Veränderung in der Gestalttherapie
bullet Werner Bock: "Es ist was es ist, sagt die Liebe". Radiosendung über das Paradox der Veränderung
bullet Judith R. Brown: Zwei in einem Sieb. Märchen als Wegweiser für Paare
bullet George Dennison: Im Gespräch mit Rainer Winkel (Interview)
bullet George Dennison: Gestaltpädagogik in Aktion (Buchvorstellung)
bullet Anke u. Erhard Doubrawa, Hg.: Erzählte Geschichte der Gestalttherapie
bulletErhard Doubrawa: Wider die "therapeutische Inkontinenz" (Interview)
bulletErhard Doubrawa: Dirk - oder der Sog zu erniedrigen: Erzählte Gestalttherapie
bullet Erhard Doubrawa: Die gestalttherapeutische Intervention. Ein Werkstattbericht
bullet Erhard Doubrawa: Der männliche Therapeut. Ein Werkstattbericht
bullet Erhard Doubrawa: Männer in Therapie
bullet Erhard Doubrawa: Die Politik des Ich-Du. Der Anachrist Martin Buber
bullet Erhard Doubrawa: Die Seele berühren. Erzählte Gestalttherapie
bullet Erhard Doubrawa: Zwei Paare. Erzählte Gestalttherapie
bullet Erhard Doubrawa / Stefan Blankertz: Einladung zur Gestalttherapie
bullet Frank Farrelly u.a.: Provokative Therapie I: Die Waffen des Wahnsinns
bullet Frank Farrelly u.a.: Provokative Therapie II: Der Kodex der Chronizität
bullet Maria Flaig / Bernadette Valentin-Mousli: Gestalttherapie und Feminismus
bullet Isadore From: Ärgerlich warf ich mit dem Aschenbecher nach Fritz Perls (Interview)
bullet Isadore From: Träume: Kontakt und Kontaktgrenzen (Interview)
bullet Paul Goodman: Gedanken eines Steinzeitkonservativen (Interview mit dem Mitbegründer der Gestalttherapie)
bullet Susan Goodman: Zwischen Männern. Gestalttherapie mit Homosexualität (Buchbesprechung)
bullet Robert L. Harman: Werkstattgespräche Gestalttherapie. Mit Gestalttherapeuten im Gespräch
bullet Heini Herzig: Gestalttherapie im Internet
bullet Rich Hycner: Die Ich-Du-Beziehung. Martin Buber und die Gestalttherapie
bullet Rich Hycner: Die dialogische Dimension der Gestalttherapie (Gespräch mit Erving und Miriam Polster)
bullet Terry Knapp: Ralph F. Hefferline. Der unbekannte Gestalttherapeut
bullet Detlev Kranz: Barry Stevens. Gestalttherapie, Bewußtheit u. Körper
bullet Detlev Kranz: Barry Stevens begegnen
bullet Detlev Kranz: Schwarze Psychosomatik
bullet Detlev Kranz: Der Körper als Brennpunkt
bullet Victor Levant: Ich bin ein Gestalttherapeut
bullet Helga G. Matzko: Ein gestalttherapeutischer Behandlungsentwurf für Suchterkrankungen
bullet Meister Eckhart für Gestalttherapeuten (Buchvorstellung)
bullet Evelyn Mennenöh: Die Kraft der Erinnerung. Eine Predigt
bullet Michael V. Miller: Unser Verhältnis zur Welt gestalten und verwandeln: Über Kunstwerke und Symptome
bullet Michael V. Miller: Die Ästhetik des Commitments. Was wir von Cezanne und Miles Davis lernen können
bullet Michael Vincent Miller: Gestalttherapie in Aktion
bullet Michael Vincent Miller: Zu Paul Goodmans psychologischen Essays
bullet Michael Vincent Miller: Isadore From - ein Nachruf
bullet Cornelia Muth: Zum Hintergrund von Martin Bubers Ich&Du
bullet Cornelia Muth: Gemeinschaft als das echte Dritte
bullet Cornelia Muth: Wie kommt das Du in das Kind?
bullet Cornelia Muth: Nicht für die Theorie, sondern für DAS LEBEN ERKENNEN wir
bullet Cornelia Muth: Dialogische Pädagogik. Oder: Der Gestaltansatz im pädagogischen Feld
bullet Malcolm Parlett: Gestalttherapie: Im eigenen Leben präsent sein
bullet Fritz Perls: Was ist Gestalttherapie?
bullet Fritz Perls: Autobiographische Stichworte
bullet Fritz Perls: Gestalttherapie. Vorträge und Demonstrationen aus Esalen
bullet Laura Perls: Der Therapeut ist ein Künstler (Interview)
bullet Laura Perls: Ein Trialog (Interview mit der Mitbegründerin der Gestalttherapie)
bullet Laura Perls: Aus dem Schatten treten (Interview)
bullet Laura Perls (1905-1990), Erinnerungen an die Mitbegründerin der Gestalttherapie
bullet Laura Perls / Daniel Rosenblatt: Der Weg zur Gestalttherapie
bullet Stephen Perls: Meine Eltern, die Gestalttherapeuten
bullet Erving und Miriam Polster: Das Herz der Gestalttherapie (Interview)
bullet Erving und Miriam Polster: Gestalttherapie. Theorie und Praxis
bullet Erving und Miriam Polster: Das Herz der Gestalttherapie (Buch)
bullet Erving und Miriam Polster: Gestalttherapie - Therapie ohne Widerstand
bullet Erving und Miriam Polster: Die dialogische Dimension der Gestalttherapie (Interview)
bullet Erving Polster: Die Verwandlung des Gewöhnlichen in das Bemerkenswerte (Interview)
bullet Erving Polster: Die therapeutische Kraft der Aufmerksamkeit
bullet Erving Polster: Sinnliche Wahrnehmung in der Psychotherapie
bullet Erving Polster: Was macht Psychotherapie erfolgreich?
bullet Erving Polster: Technik und Erfahrung in der Gestalttherapie
bullet Erving Polster: Neure Entwicklungen in der Gestalttherapie (1967)
bullet Miriam Polster: Die Sprache der Erfahrung
bullet Miriam Polster: Was es wert ist, getan zu werden (Interview)
bullet Miriam Polster: Jenseit der Einzeltherapie
bullet Miriam Polster: Was gibt's Neues in der Gestalttherapie?
bullet Miriam Polster: Das Jahr der Frau
bullet Daniel Rosenblatt: Eine Gestaltgruppe mit schwulen Männern (Teil 1)
bullet Daniel Rosenblatt: Eine Gestaltgruppe mit schwulen Männern (Teil 2)
bullet Daniel Rosenblatt: Schattenarbeit - Aus der Praxis der Gestalttherapie (Teil 1)
bullet Daniel Rosenblatt: Schattenarbeit - Aus der Praxis der Gestalttherapie (Teil 2)
bullet Daniel Rosenblatt: Gestalttherapie und Homosexualität
bullet Daniel Rosenblatt: Gestalttherapie mit AIDS-Patienten
bullet Daniel Rosenblatt: Gegen Neo-Gestalt - Kritische Reflexion heutiger Gestalttherapie
bullet Daniel Rosenblatt: Erinnerungen an den Gestalttherapeuten Isadore From
bullet Daniel Rosenblatt, Erhard Doubrawa und Stefan Blankertz: Gestalt Basics. Zwei Einführungen in die Gestalttherapie in einem Band
bullet Kristine Schneider: Gong und Gestalttherapie
bullet Kristine Schneider: Irrwege der kreativen Anpassung
bullet Kristine Schneider: Selbstboykott und persönliches Wachstum
bullet Kristine Schneider: Erinnerungen an Laura Perls, die Mitbegründerin der Gestalttherapie
bullet Kristine Schneider: Willkommen Widerstand. Ein Konzept und sein Verständnis in der Gestalttherapie
bullet Heidi Schoeller: Ästhetik und Anmut in der gestalttherapeutischen Arbeit
bullet Heidi Schoeller: Die gestalttherapeutische Haltung und die Begegnung mit dem Bösen
bullet Heidi Schoeller: Mut zu dem, was ist. Ein Werkstattbericht
bullet Heidi Schoeller: Vom Vertrauen in den therapeutischen Prozess
bullet Heidi Schoeller: Eine kleine Reise in die Gleichzeitigkeit
bullet Stephen Schoen: Die Nähe zum Tod macht großzügig. Ein Therapeut als Helfer im Hospiz (Buchvorstellung)
bullet Stephen Schoen: Ent-bindung. Das spirituelle Vermächtnis von Erving und Miriam Polster
bullet Stephen Schoen: Gestalttherapie - Ein Credo in zwei Teilen
bullet Stephen Schoen: Der Vogel singt wieder. Ein Beitrag zu Gestalttherapie und Spiritualität
bullet Stephen Schoen: Greenacres. Ein Therapieroman
bullet Stephen Schoen: Psychotherapie als heiliger Grund
bullet Stephen Schoen: Gestalttherapie und buddhistische Nicht-Anbindung. Ein Vortrag
bullet Elliott Shapiro: Gestalttherapie und Gesellschaft (Interview) 
bullet James S. Simkin: Solange, der Therapeut weiß, was er tut (Interview)
bullet Susan Sontag: Über Paul Goodman. Ein Essay
bullet Inga Schumann-Sorge: Weibliche Gestalttherapie
bullet Frank-M. Staemmler: Entdeckungen. Was man in einer Gestalttherapie lernen kann
bullet Frank-M. Staemmler: Zur gestalttherapeutischen Haltung
bulletFrank-M. Steammler u.a.: Gestalt-Kritik in der Praxis. Forschungsprojekt
bullet Frank-M. Staemmler: Zum Verständnis regressiver Prozesse in der Gestalttherapie
bullet Katharina Stahlmann: Gestalttherapie und Anarchie
bullet Steuertipp für Gestalttherapeuten: Zur Umsatzsteuerproblematik
bullet Barry Stevens: Don't push the river. Gestalttherapie an ihren Wurzeln
bullet Barry Stevens: Wie der Kreislauf des Blutes. Gestalt-Körperarbeit
bullet Barry Stevens: Gewahrsein als Grundlage der Gestalttherapeutischen Haltung
bullet Barry Stevens und Carl R. Rogers: Von Mensch zu Mensch. Möglichkeiten, sich und anderen zu begegnen
bullet Shanti R. Strauch: Die Entfaltung des liebenden Klarblicks
bullet Bärbel Wardetzki: Bulimie - der Hunger nach Anerkennung
bullet Bärbel Wardetzki: Iß doch endlich mal normal! Bulimie und ihre Therapie
bullet Bärbel Wardetzki: Kränkungen - verletzte Gefühle
bullet Bärbel Wardetzki: Kränkungen am Arbeitsplatz
bulletGordon Wheeler: Jenseits des Individualismus: Für ein neues Verständnis von Selbst, Beziehung und Erfahrung (Buchvorstellung)
bullet Gary Yontef: Zum Aspekt der Beziehung in Theorie und Praxis der Gestalttherapie
bullet Gary Yontef: Beziehungen u. Selbstwertgefühl in der Gestalt-Ausbildung (Teil I)
bullet Gary Yontef: Beziehungen u. Selbstwertgefühl in der Gestalt-Ausbildung (Teil II)
bullet Joseph C. Zinker: Gestalttherapie - Entwicklung phänomenologischer Sinnesschärfe (Interview)

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Bücher zur Gestalttherapie

Edition des Gestalt-Instituts Köln / GIK Bildungswerkstatt

Wir liefern sie Ihnen gerne auf Rechung - natürlich versandkostenfrei!

Neuerscheinungen:

bulletBernd Bocian: Fritz Perls in Berlin 1893 - 1933. Expressionismus - Psychoanalyse - Judentum
bulletCornelia Muth: Heilende Chassidische Geschichten. Martin Buber für Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten (Herbst 2007)
bulletDaniel Rosenblatt: Gestalttherapie für alle Fälle (Herbst 2007)

Einführungen:

bulletErhard Doubrawa / Stefan Blankertz: Einladung zur Gestalttherapie. Eine leicht verständliche Einführung in die Gestalttherapie
bulletErhard Doubrawa: Die Seele berühren. Erzählte Gestalttherapie

Klassiker:

bulletFrederick S. Perls: Was ist Gestalttherapie? Hrsg. von Anke u. Erhard Doubrawa
bulletLaura Perls: Meine Wildnis ist die Seele des Anderen. Der Weg zur Gestalttherapie
bulletErving und Miriam Polster: Gestalttherapie. Theorie und Praxis der integrativen Gestalttherapie
bulletErving und Miriam Polster: Das Herz der Gestalttherapie. Beiträge aus vier Jahrzehnten
bulletBarry Stevens: Don't push the river. Gestalttherapie an ihren Wurzeln
bulletBarry Stevens/Carl R. Roger: Von Mensch zu Mensch. Möglichkeiten, sich und anderen zu begegnen
bulletGeorge Dennison: Gestaltpädagogik in Aktion. Ein Praxisbericht
bulletJames S. Simkin: Gestalttherapie. Minilektionen für Einzelne und Gruppen
bulletAnke und Erhard Doubrawa (Hrsg.): Erzählte Geschichte der Gestalttherapie. Gespräche mit Gestalttherapeuten der ersten Stunde

Unsere Gestalt-Bibliothek:

bulletArnold R. Beisser: Wozu brauche ich Flügel? Ein Gestalttherapeut betrachtet sein Leben als Gelähmter
bulletJudith R. Brown: Zwei in einem Sieb. Märchen als Wegweiser für Paare
bulletStephen Schoen: Wenn Sonne und Mond Zweifel hätten. Gestalttherapie als spirituelle Suche
bulletStephen Schoen: Die Nähe zum Tod macht großzügig. Ein Therapeut als Helfer im Hospiz
bulletStephen Schoen: Greenacres. Ein Therapieroman
bulletDaniel Rosenblatt: Zwischen Männern. Gestalttherapie und Homosexualtität
bulletDaniel Rosenblatt / Erhard Doubrawa / Stefan Blankertz: Gestalt Basics. Zwei Einführungen in die Gestalttherapie in einem Band
bulletStefan Blankertz: Die Therapie der Gesellschaft. Perspektiven zur Jahrtausendwende

Arbeitsbücher:

bulletStefan Blankert und Erhard Doubrawa: Lexikon der Gestalttherapie
bulletStefan Blankertz: Gestalt Begreifen. Ein Arbeitsbuch zur Gestalttherapie-Theorie
bulletStefan Blankertz: Wenn der Chef das Problem ist. Ein Ratgeber
bulletRobert L. Harman (Hrsg.): Werkstattgespräche Gestalttherapie. Mit Gestalttherapeuten im Gespräch
bulletErhard Doubrawa / Frank-M. Staemmler: Heilende Beziehung. Dialogische Gestalttherapie
bulletFrank-M Staemmler / Werner Bock: Ganzheitliche Veränderung in der Gestalttherapie
bulletGordon Wheeler: Jenseits des Individualismus. Für ein neues Verständnis von Selbst, Beziehung und Erfahrung
bulletGordon Wheeler / Stephanie Backman: Gestalttherapie mit Paaren

Heilende Texte:

bulletMeister Eckhart: Heilende Texte (Kommentiert auf dem Hintergrund der Gestalttherapie)

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Gestalttherapie Institut Köln - GIK Bildungswerkstatt

Gestalttherapie - Training - Publikation
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Gestalttherapie
Aus- und Weiterbildungen, Gruppen, Workshops und Bildungsurlaub für Menschen, die sich persönlich und professionell weiterentwickeln wollen

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Lexikon der Gestalttherapie (Cover) Lexikon der Gestalttherapie
Stefan Blankertz und Erhard Doubrawa

Das »Lexikon der Gestalttherapie« beschreibt in übersichtlicher und leicht zugänglicher Form die gestalttherapeutischen Fachbegriffe (u.a. Aggression, Deflektion, Introjektion, Konfluenz, Kontakt, Projektion, Retroflektion, Selbst).

Es stellt die Ideen und das Leben der Begründer (Fritz Perls, Laura Perls und Paul Goodman) sowie die Weiterentwicklung der Gestalttherapie bis heute dar. Außerdem beleuchtet es die vielfältigen Wurzeln der Gestalttherapie wie Gestaltpsychologie, Psychoanalyse, Phänomenologie, Existentialismus, Holismus, Sigmund Freud, Wilhelm Reich, Martin Buber usw.

Dieses Lexikon ist die erste lexikalisch-systematische Aufarbeitung der Gestalttherapie und ein unverzichtbares Hilfsmittel für jeden, der sich mit den Erkenntnissen dieses Therapieansatzes beschäftigen möchte.

Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt, 2005

347 Seiten, Paperback, Format: A5, 19.90 Euro

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